Teil 1 und 2: BELTRING 2005

War and Peace Show 16. Juli bis 25. Juli

letzte Aktualisierung 29.08.2005

 
 
aber STOP - soweit sind wir ja noch gar nicht...
 

eine Art Vorwort... IN DUBIO PRO REO

oder: Staus, Termine und ein anderes Bier (Text von Phrank)
 
Süddeutschland, irgendwann Ende 2004:
Es ist vollbracht. Frank Flick hat mit seiner Frage nach Beltring 2005 die Welt in eine neue Bahn gelenkt.
Nur ein kurzes Aufflackern von Widerstand, dann ist für mich klar: „Was ich mir wünsch: Beltring null-fünf“.
Klar ist, ich werde endlich meinen Hotchkiss-Jeep nach Beltring bekommen. WK 2-Jeeps, zumindest äußerlich,
sind dort bekanntermaßen Mangelware. Und mein guter Freund Mark will endlich mit. Er gräbt bereits seit
längerem die Startlöcher.
Die Anmeldung in England hat Zeit, Anmeldeschluss ist sowieso erst Ende Juni 2005. Genug Zeit also.
 
Mitteldeutschland, Frühjahr 2005:
Frank schlägt vor, für die Fahrt seinen guten Reo zu nehmen. Dies sei eine Kostenersparnis und eine
Fahrterleichterung. Und den Jeep packen wir auf die Ladefläche. Gut, machen wir. Vorher sind allerdings
noch einige Reparaturen und ein Service des Fahrzeuges nötig. Bis Beltring bleibt noch genug Zeit.
 

In Dubio Pro REO

Mitteldeutschland, Mai 2005:
Donnerstag, über Karlsruhe (Mark einsammeln), geht es los. Unterwegs bei Herborn den Mc Donalds anzusteuern
gehört inzwischen schon zum guten Ton. Erster Kontakt mit dem Reo der Zukunft in Gummersbach. Da steht er
nun in seinem fleckigen US-Tarnanstrich. Es ist ein M35A2C mit dem 1D-Turbo. Also ein Leisetreter.
Die Dropsides, für daß das „C“ in seinem Namen steht, scheinen Kamerad Schwund zum Opfer gefallen zu sein;
sie fehlen.
Frank hat dem Reo bereits zwei neue Radbremszylinder und eine neue Scheibe spendiert. Außerdem ist er an
der rechten Seite mit Ovatrol behandelt, so dass er leicht glänzend vor Rost geschützt scheint.
So im großen und ganzen sieht er gut aus, Rost ist kaum vorhanden. Nur im Fahrerhaus sorgen zwei serienmäßig
nicht vorhandene Löcher für zusätzlicher Belüftung. Rostfraß kann auch positive Wirkung haben.
 
Wohl an, frisch ans Werk also. Es müssen erstmal die restlichen 4 Radbremszylinder erneuert werden.
Da wir nun nicht gerade zwei linke Hände und lauter Daumen dran haben, Frank das richtige Werkzeug besitzt,
Mark schon fachlich vorbelastet ist durch seine VW-Käfer, geht die Arbeit flink von der Hand. Nur die Größe
des benötigten Werkzeuges für dieses große Monster fordert Respekt. Schlüsselweiten zwischen 20 und 40
erfordern eine gewisse Sorgfalt im Umgang. Diese dem Mitarbeiter falsch zugeworfen hinterlassen bei ihm
erstaunlicherweise einen bleibenden Eindruck.
 
Erfreulich ist der Zustand des Reo. Dank einer kompletten Aufbereitung seitens der US-Army Anfang der 90er
und seiner anschließenden Einlagerung ist er in neuwertigem Zustand und alle Schrauben gehen wunderbar auf.
Erst die Montage der Außenspiegelhalterungen bremst die Euphorie. Diese original aus US-Bestand und im
Zustand „neu“ vorhanden Gestänge-Puzzle sind eine Herausforderung für mich. Zum Glück steht noch ein Reo
auf dem Gelände, so daß ich für die Montage eine Vergleichsmöglichkeit habe; wenn diese auch mit einem
erhöhten Laufaufwand verbunden ist. Was man nicht im Kopf hat... So wurde wohl der Marathon-Lauf erfunden.
ärgerlich ist die Qualität dieser Originalteile. Wenn nicht schon in der Verpackung, so doch spätestens
beim Zusammenbau blättert der Lack großflächig vom Spigelhaltergestänge ab. Qualität ist offensichtlich
Ansichtssache.
 

In Dubio Pro REO

Ebenso mangelhaft sind die zwei neuen Frontscheiben. Maßhaltigkeit wäre mit einem großen Hammer erreichbar,
scheidet aber wegen mangelnder Flexibilität der Glasscheiben aus. Schließen lassen sich die Fenster auch
nur unter Anwendung von Gewalt, wovon wir aber aus oben genannten Gründen weitestgehend absehen wollen.
Nun zum absoluten und widerlichen Teil der Arbeiten. An der Vorderachse sind die Gelenke beidseitig mit
einer Gummimanschette und Fett gegen Verschmutzung geschützt. Diese Manschetten müssen erneuert werden.
Nach viel Gefluche, verschmierten Händen, verdrecktem Werkzeug sind die zwei sogenannten Boots ordnungsgemäß
erneuert und befestigt. Der Reo ist also neu gebootet. Nun noch einige neue Reifen montieren und fertig für heute.
 
Die zweite Nacht hatten wir schon standesgemäß mit unseren Feldbetten auf der Ladefläche des Reo verbracht,
Frank hatte uns morgens mit frischem Backwerk versorgt und seine Kaffeemaschine kam auch kaum zur Ruhe.
Inzwischen ist es Samstag Nachmittag, Zeit für die Heimfahrt. „Unser“ Reo, „The Noize“ soll er heißen,
bekommt wieder seine zwei Shelter aufgeladen und muß auf seinen Parkplatz im Freigelände. Als Arbeit für
das nächste Mal ist noch einiges auf der Liste: Handbremse einstellen, Hauptbremszylinder erneuern, Bremse
entlüften, Dropsides, Sideracks und Plane besorgen.
Wir sind dreckig und geschafft, aber einen großen Schritt weiter; der Mc Donalds wartet. Bis Beltring ist
es ja noch eine Weile...
 
Fortsetzung folgt...
 

In Dubio Pro REO

 
however...wir waren dabei...
15./16.07.2005
Münster / Heiningen / Karlsruhe - Gummersbach - Bertincourt - Brüssel - Brügge - Dunkerque
 

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18.07.2005
Paddock Wood - Beltring - Lagerbau
 

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19.07. bis 24.07.2005
War and Peace
 

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Beltring Teil 2

 
 
...und ein Klick auf die Bilder vergrößert diese ;-) ...
 
Beltring Teil 2
 
Hommage an einen Mog FFw. Freyhaven
 
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